Wenn man das Wort Ausflug hört denkt man als erstes an schönes Wetter
und genau daran mangelte es an diesem Samstag Morgen.

Normalerweise bringt einen bei so einem Sauwetter niemand aus dem Haus
und das Motorradfahren bereitet einem auch nicht das große Vergnügen.
Egal,- fünf harte Jungs „ Franz, Michael, Andreas, der Newcomer Thomas (das bin ich)
und Josef, mit dem wir uns an der Jet Tanke in Nördlingen trafen,
waren bereit für die die Fahrt nach Hammereisenbach im schönen Schwarzwald
(ach ja das Wetter sollte ja besser werden).

Am Treffpunkt entschlossen wir uns die Regenkombis überzuziehen da es mittlerweile
wie an der Schnur gezogen zu Regnen begann. Da keiner unserer Top Guides Bernd oder Peter
an der Tour teilnahmen, habe ich mich mit meiner Uschi (das ist mein Navi) für diesen Job „aufgedrängt“.
Wir entschlossen uns für den direkten Weg zum Ziel und schon nach Neresheim besserte sich das Wetter,
ja auf der Autobahn war die Straße sogar schon trocken.
Dies nutzte Franz sofort aus um bei seiner Rakete (Honda Fireblade) den Bremsschirm in Form seiner
Tankrucksack-Abdeckhaube bei zirka 200km/h zu öffnen.

An der ersten Raststätte meinte Franz zum Verlust seiner Abdeckhaube:
„a des Glump hot e koin wert ket“.
Kurzer Hand entschloss ich mich die Autobahn wieder zu verlassen,
denn die hinterherfahrenden Autos sollten von uns nichts mehr geschenkt bekommen.
Auf der Kurvenreichen Bundesstraße Richtung Ulm machte das Fahren eh mehr Spaß.
Dann ging es weiter durchs Donautal auf der B311,- durchs Lauchertal bei Sigmaringen,-
hinunter auf der 313 Richtung Stockach,- dann auf der B31 Richtung Engen.
Halt,- in Stockach gab es noch was,- als Josef neben mir auftauchte und meinte:
" Du Thomas fahr doch moll neba na i muas kurz umdrea und was holla,
do licht was of der Stroß was i braucha ka".
Verdutzt fuhr ich neben ran und Josef machte sich sofort vom Acker,
um das zu holen was immer es auch sein sollte. Micha und Andi lachten. Franz meinte dazu: no roch mer halt oana.
Josef kam zurück und sagte: "du globschts net, aber soa Drum suach i scho seit drei Johr,-
nirgends gibt’s des mear zum kofa und do flagts of der stroß rum".  
Was es war?   Fragt Ihn selbst!
Auf der Stauferstraße fuhren wir weiter nach Geisingen-Donaueschingen und schließlich zum unserem Ziel,
Hammereisenbach, das wir um ca. 15 Uhr erreichten.

Beim Kaffee entschlossen wir uns zur ersten Tour durch diese Traum-Landschaft.
Ins Glottertal über St Märgen und St Peter.
Das Essen am Abend war prima und das folgende gesellige Beisammensein ließ den Abend wie im Flug vergehen.
Josefs Anleitung zum richtigen Einrauchen einer Pfeife war schon stark.
Und auch die Frage von Franz an die Wirtin Inge, ob es Sie den friert war auch nicht schlecht.
Nachtruhe war dann um ca. halb zwei angesagt.

Franz im Schumi Fieber raffte sich schon um 6 Uhr 45 auf um sich demselbigen seinen Motorplatzer anzuschauen.
Peter konnte es sich zu Hause geblieben nicht verkneifen, Franz sofort eine SMS zu schreiben:
"habe es gesagt und schon wars passiert,- Schumis Moptorplatzer" Gruß Peter.

Um ca.9Uhr 30 waren wir alle Fit und genossen das reichhaltige Frühstücks-Buffet.

Genauso Herzlich wie der Empfang war auch die Verabschiedung von den Wirtsleuten der Pension "Waldblick"
Die MF-Megesheim waren ja auch schon öfters hier.
Die letzte Etappe Neustadt- Titisee- Schluchsee- St. Blasien- Görwihl-Todtmoos-Todtnau-
übern Feldberg zurück nach Neustadt- Löffingen- Geisingen zum Autobahnbohren Richtung Stuttgart.
Wendlingen runter- Plochingen- Göppingen- Heidenheim den Rest kennt Ihr ja, mein Bericht ist eh schon zu lang.
Als wir Josef dann (nach 26 Jahren aktivem Motorradfahren!!!) noch das erfolgreiche "Schalten ohne Kupplung"
beigebracht hatten, verabschiedeten wir ihn in Möttingen und wir fuhren weiter Richtung Megesheim,
zum Umtrunk beim Trollmann. Hier das Beweismaterial der Tour in Bildern

Scout und Tourbericht : Thomas Reulein